Immobilie privat verkaufen oder mit Makler? Eine ehrliche Rechnung

Entscheidung24. September 20268 Min. LesezeitVon Daniel BenkerZuletzt geprüft: Oktober 2026

Kurz gesagt

Beim Privatverkauf sparen Sie Ihren Provisionsanteil (bei uns 3,57 % inkl. MwSt.) – bei 500.000 € sind das 17.850 €. Dagegen stehen typische Kosten des Privatverkaufs: ein Preisfehler nach oben (Zeit) oder unten (Geld), eigener Zeitaufwand von 40–80 Stunden, Haftungsrisiken bei Angaben zum Objekt und ein kleinerer Käuferkreis. Ein Makler lohnt sich, wenn er den Preis besser trifft, schneller verkauft oder Käufer erreicht, die Sie nicht erreichen. Ohne Makler geht es gut, wenn der Käufer schon feststeht.

Teil unseres Leitfadens Immobilie verkaufen: der Ablauf in acht Schritten – dort finden Sie den Überblick über alle Stationen bis zum Notar.

Wir verdienen am Verkauf mit – das sagen wir vorweg. Trotzdem gibt es Fälle, in denen Sie keinen Makler brauchen, und wir nennen sie. In allen anderen Fällen sollten Sie wissen, was der Privatverkauf kostet, bevor Sie die Provision sparen.

Was spare ich beim Privatverkauf?

Ihren Anteil der Maklerprovision. Bei uns 3,57 % inkl. MwSt. vom Kaufpreis – bei 350.000 € sind das 12.495 €, bei 500.000 € 17.850 €. Der Käufer spart seinen Anteil ebenfalls, was sich in der Praxis nicht in einem höheren Angebot niederschlägt: Käufer zahlen, was das Objekt im Vergleich wert ist, nicht Ihre gesparte Provision.

Was kostet mich der Privatverkauf?

Sie möchten Ihre Immobilie verkaufen?

Kostenfreie Einwertung – begründet, schriftlich, ohne Auftrag.

Wir sehen uns Lage, Zustand, Mietsituation und Vergleichsverkäufe an und sagen Ihnen 48 Stunden nach dem Termin, was Ihre Immobilie realistisch bringt. Verkauf in ganz Bayern, Ansprechpartner: Daniel Benker.

Einwertung anfragen → Oder direkt: +49 173 2511277 · info@bm-pp.com

Wann brauche ich keinen Makler?

  1. Der Käufer steht fest. Nachbar, Mieter, Familie – Sie brauchen dann eine Einwertung (damit der Preis fair ist) und einen Notar. Die Einwertung machen wir auch in diesem Fall kostenfrei.
  2. Sie verkaufen regelmäßig. Wer selbst mehrere Objekte pro Jahr verkauft, kennt Preise, Unterlagen und Käufer.
  3. Das Objekt verkauft sich von allein. Gute Lage, leer, gefragter Grundriss, Preis klar aus Vergleichsverkäufen ableitbar – hier ist der Unterschied zwischen privat und Makler am kleinsten.

Wann lohnt sich der Makler?

Woran erkenne ich einen guten Makler?

An Zahlen, die er nennt, bevor Sie fragen: Wie viele Objekte verkauft er pro Jahr, wie lange dauert es bis zum Notar, wie weit weicht seine Einwertung vom erzielten Preis ab. An einer Einwertung, die er begründet – mit Vergleichsverkäufen, nicht mit Bauchgefühl. An einer Provision, die vor dem Auftrag schriftlich feststeht. Und daran, dass er Ihnen sagt, wenn er vom Verkauf abrät. Unsere Zahlen: rund 12 Verkäufe pro Jahr im Einzelmandat, 60 Tage bis zum Notar, rund 5 % Abweichung zur Einwertung.

Gibt es einen Mittelweg?

Ja: die kostenfreie Einwertung als Grundlage für den Privatverkauf. Sie bekommen von uns eine schriftliche, begründete Preiseinschätzung ohne Auftrag. Verkaufen Sie danach selbst, haben Sie wenigstens den Preisfehler ausgeschlossen. Entscheiden Sie sich später für uns, kennen wir das Objekt schon.

Stand: 1. Oktober 2026. Rechtsstand und Marktdaten werden regelmäßig geprüft; Gesetzesänderungen können die Angaben überholen.

Häufige Fragen

Wie viel spare ich, wenn ich ohne Makler verkaufe?
Ihren Provisionsanteil – bei uns 3,57 % inkl. MwSt., also 17.850 € bei 500.000 € Kaufpreis. Dagegen stehen Zeitaufwand, Preisrisiko und ein kleinerer Käuferkreis.
Zahlt der Käufer beim Privatverkauf mehr, weil er die Provision spart?
In der Praxis nicht. Käufer zahlen den Vergleichspreis und verhandeln mit Privatverkäufern eher härter, weil sie um die gesparte Provision wissen.
Kann ich einen Makler nur für die Einwertung beauftragen?
Bei uns ist die Einwertung kostenfrei und ohne Auftrag. Sie erhalten eine schriftliche Einschätzung und entscheiden danach, ob Sie privat oder mit uns verkaufen.
Welche Fehler machen Privatverkäufer am häufigsten?
Zu hoher Angebotspreis, fehlende Unterlagen beim Inserat, ungenaue Wohnflächenangaben, Reservierung ohne Finanzierungsnachweis und Besichtigungen mit Interessenten, die noch nie bei einer Bank waren.
Porträt Daniel Benker
Geschäftsführer, BM Property Partners
Daniel Benker

Führt bei BM Property Partners den Verkauf im Einzelmandat persönlich – vom ersten Termin bis zum Notar. Rund 12 Verkäufe pro Jahr, im Schnitt 60 Tage vom Auftrag bis zum Notartermin.

Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Steuer- oder Rechtsberatung. Steuerliche und rechtliche Folgen hängen von Ihrer persönlichen Situation ab; Gesetzeslage und Marktdaten können sich ändern. Sprechen Sie vor einer Entscheidung mit Ihrem Steuerberater oder Notar – wir binden beide auf Wunsch in den Verkauf ein.
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